Für Ärzte*innen

Muskel-Skelett-Erkrankungen haben einen enormen Einfluss auf die heutige Gesellschaft. In den Industrieländern sind Muskel-Skelett-Erkrankungen mittlerweile die häufigste Ursache für Invalidität und chronische Schmerzen (1). Viele dieser klinischen Probleme sind komplex und erfordern die Synthese von Erkenntnissen aus mehreren Bereichen der klinischen Forschung. Ebenso erfordert das Management eines spezifischen Krankheitsbildes Informationen über die Diagnose, Prognose  sowie  die Auswirkungen der Therapie.

Um diesen komplexen Anforderungen gerecht zu werden, erfolgt die Therapie in unseren Zentren auf der Grundlage evidenzbasierter klinischer Leitlinien. Die Patientenzentriertheit und die Verwendung international standardisierter Assessment- und Behandlungsverfahren, nach allgemeinen Grundsätzen der evidenzbasierten Praxis (2), stellen für unser Therapeutenteam die Grundlage ihres therapeutischen Handelns dar. Dazu gehört für uns auch ein zügiger Beginn der notwendigen Behandlungen und die regelmäßige Kommunikation mit unseren ärztlichen Partner*innen.

Themenübersicht:

  • Osteoporose
  • Hüftarthrose & Kniearthrose
  • Rückenschmerzen
  • Sturzprophylaxe
  • COPD – Lungenerkrankung
  • Leitlinienorientierte Bewegungstherapie bei Diabetes Mellitus
  • Leitlinienorientierte Bewegungstherapie bei Krebserkrankungen

Evidenzbasierte Therapie bei Osteoporose

Osteoporose-Prävention bei postmenopausalen Frauen

Osteoporose und damit zusammenhängende Frakturen sind ein globales Problem der Volksgesundheit, bei dem pharmazeutische Wirkstoffe, die auf die Knochenmineraldichte (BMD) abzielen, die erste Behandlungslinie darstellen. Pharmazeutika haben jedoch keinen Einfluss auf die Verbesserung anderer wichtiger Risikofaktoren für Frakturen, einschließlich geringer Muskelkraft und Funktionsfähigkeit, die alle mit einem erhöhten Sturz- und Frakturrisiko verbunden sind, unabhängig von der BMD. Gezieltes Bewegungstraining ist die einzige Strategie, die gleichzeitig mehrere (muskulo-)skelettale und sturzbezogene Risikofaktoren beeinflussen kann, jedoch muss dieses Training entsprechend dem angestrebten Ziel bzw. den gewünschten Ergebnissen und der spezifizierten Zielgruppe angepasst und festgelegt werden Daly et al. (2019).

Die größten Veränderungen des Knochens, als Reaktion auf die Trainingsbelastung, treten typischerweise bei denjenigen, mit der geringsten anfänglichen Knochenmineraldichte, auf (4). Als orientierende Größe für die evidenzbasierte Therapie bei Osteoporose dienen dabei die von Daly et al. (2019) erarbeiteten Trainingsstandards.

Evidenzbasierte Therapie bei Hüft- und Kniegelenksarthrose

Die klinischen Leitlinien der Osteoarthritis Research Community fassen aktuelle internationale wissenschaftliche Erkenntnisse über Arthrose zusammen und geben klare Empfehlungen für die Therapie. Eine evidente Arthrose-Behandlung erfolgt demnach in drei Stufen:

  1.  Patientenschulung, Training und Gewichtsreduktion
  2.  Medikamente, Einlagen, Orthesen, therapeutische Behandlung
  3.  Einsatz künstlicher Gelenke

Durch eine adäquate konservative Behandlungsstrategie lässt sich die endoprothetische Versorgung eines arthrotischen Gelenks verzögern, im Optimalfall sogar abwenden (Skou et al. 2015, 2018). Die in unseren Zentren angebotene evidenzbasierte Therapie bei Hüft- und Kniegelenksarthrose baut auf dem, speziell für diese Zielgruppe entwickelten, Trainingsprogramm NEMEX (Neuro Muscular Exercise) auf. Das neuromuskuläre Training führte in mehreren Studien, bei Hüft- und Kniearthrose-Patient*innen, nachweislich zur Reduktion der Schmerzintensität sowie zur Steigerung der Aktivität (5–8). NEMEX soll die sensomotorische Kontrolle und die funktionale Stabilität verbessern. Dies korrigiert das Alignement der Gelenke, steigert die Bewegungsqualität und macht die Patient*innen aktiver (5,7).

Gonarthrose-Patient*innen berichten, bereits drei Monate nach dem Training, von einer Schmerzreduktion um durchschnittlich 27 % – Coxarthrose-Patient*innen von 22%. Gleichzeitig erhöhte sich die Gehgeschwindigkeit im Mittel um 10% (von 5km/h auf 5,5km/h). Weitere positive Effekte, im Vergleich zum Zeitraum vor der Intervention, sind eine deutliche Reduktion der Analgetika-Einnahme sowie ein geringerer Krankenstand. Diese Ergebnisse zeigen, dass ein NEMEX-Training nicht nur in Studien und Metaanalysen, sondern auch in der klinischen Praxis einen messbar positiven Effekt hat (9). Diese positiven Effekte haben uns dazu veranlasst, das NEMEX-Training in unseren Praxen zu etablieren.

Leitlinienorientierte Therapie von (chronischen) Rückenbeschwerden

Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden in der Bevölkerung. Eine Klassifikation der Rückenschmerzen lässt sich unter anderem durch die Beschwerdedauer vornehmen. So lassen sich akute, subakute und chronische Verlaufsformen unterscheiden (10). 70% der in Deutschland lebenden Erwachsenenbevölkerung erleidet mindestens einmal im Jahr eine Rückenschmerzepisode (11), wobei jede vierte Frau (25,0%) und etwa jeder sechste Mann (16,9%) in den letzten zwölf Monaten unter chronischen Rückenschmerzen litt (12). Rückenschmerzen nehmen mit dem Lebensalter zu. Während 11,3% der unter 30-Jährigen angeben, in den letzten zwölf Monaten chronische Rückenschmerzen gehabt zu haben, sind es bei Personen ab 65 Jahren 30,4% (12). 60-80% der Patient*innen berichten auch ein Jahr nach dem initialen Ereignis noch über Probleme (Croft et al. 1998).

Innerhalb der Therapie von unspezifischen Rückenschmerzen spricht die Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) der Bewegungstherapie, in Kombination mit edukativen Maßnahmen, einen sehr hohen Empfehlungsgrad aus (NVL, 2017). Ebenfalls können Mobilisationen und Manipulationen in der Behandlung angewendet werden (NVL, 2017).

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Spezielle Programme zur Sturzprophylaxe

Stürze sind gerade bei älteren Menschen eine der Hauptursachen für Verletzungen, die zu Behinderungen und Krankenhausaufenthalten führen können. Sie haben erhebliche Auswirkungen auf die Lebenssituation der Betroffenen (Verlust der Lebensqualität, Einweisungen in Pflegeheime) und auf die Gesellschaft (Gesundheitskosten) (14). Ein Drittel der über 65-Jährigen und die Hälfte der über 85-Jährigen stürzen jedes Jahr, ein hoher Prozentsatz dieser Personen sogar mehrmals pro Jahr (15,16). Aus diesem Grund sollten ältere Patient*innen routinemäßig auf relevante Risikofaktoren untersucht werden, um bei Bedarf ein individuell abgestimmtes Sturzpräventionsprogramm zu erhalten.

Die Therapeut*innen in unseren Zentren sind in den aktuellen standardisierten Assessmentverfahren zur Ermittlung des Sturzrisikos geschult. Im Anschluss an das Assessment kann ein individuell abgestimmtes Sturzpräventionsprogramm erstellt werden. Darüber hinaus stellt unser Unternehmen, im Rahmen einer internationalen sowie multizentrischen Studie, eines von vier deutschen Testzentren, zur Untersuchung eines Robotik-Systems zur Erfassung sowie Therapie des individuellen Sturzrisikos von älteren Patient*innen, dar.

Leitlinienorientierte Therapie bei COPD

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) geht mit einer hohen Krankheitslast einher und zählt weltweit zu den führenden Todesursachen (17). In Deutschland sind 13,2 % der Bevölkerung über 40 Jahre davon betroffen (18). Laut dem Bericht der „Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD)“ von 2017 ist die pulmonale Rehabilitation die wirksamste therapeutische Intervention zur Reduzierung der Dyspnoe und zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit sowie Lebensqualität (19). Außerdem stellt die pulmonale Rehabilitation eine der kosteneffektivsten Behandlungen bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD)dar (20). Zur Förderung von Kraft und Ausdauer bei Patienten mit COPD empfiehlt es sich, während eines pulmonalen Rehabilitationsprogramms, eine Kombination aus progressivem Kraft- und Ausdauertraining durchzuführen (21).

Zusätzlich zum körperlichen Training profitieren Patient*innen, die neben dem Asthma eine dysfunktionale Atmung aufweisen, besonders von physiotherapeutischen Maßnahmen im Sinne der Atemphysiotherapie (22). Unser Therapeutenteam ist mit den speziellen Erfordernissen eines zielgruppenorientierten Trainings bestens vertraut und dadurch in der Lage für jede/n Patient*in die benötigte Therapie optimal zu erfassen. Zusätzlich dazu bieten wir an einigen Standorten spezielle Atemphysiotherapie an.

Leitlinienorientierte Bewegungstherapie bei Diabetes Mellitus

Diabetes mellitus ist eine weltweit verbreitete chronische Stoffwechselerkrankung (23). Langfristig kann ein unzureichend behandelter oder unentdeckter Diabetes mellitus, durch anhaltend erhöhte Blutzuckerkonzentrationen, zu Schädigungen der Blutgefäße und der peripheren Nerven führen. (24). Ein bekannter Diabetes mellitus besteht bei 7,2 % (rund 4,6 Millionen) und ein unerkannter Diabetes mellitus bei 2,0 % (rund 1,3 Millionen) der Erwachsenen im Alter von 18 bis 79 Jahren (24). Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die an Diabetes mellitus Typ 1 (T1DM) erkranken, liegt bei etwa 2.800 pro Jahr (24). Es ist unbestritten, dass eine Kombination aus erhöhter Alltags- und Sportaktivität, eine gute körperliche Fitness sowie eine hohe Muskelmasse und gute motorische Kompetenz das Ausmaß des Aktivitäts-induzierten Energieumsatzes deutlich erhöhen können (25).

Körperliche Aktivität ist ein Schlüsselelement für das Management jeden Diabetestyps und kann dabei helfen, diabetesbedingte Gesundheitsstörungen, Insulinresistenz und Typ 2 Diabetes (T2DM) zu verhindern. Regelmäßiges Training bei Personen mit T2DM führt zu einer verbesserten Glukosetoleranz, erhöhter Insulinsensitivität und reduziertem HbA1C. Außerdem sind Verbesserungen der Kardiovaskulären-Risikofaktoren und des Wohlbefindens wichtige Vorteile für Personen mit T1DM, T2DM oder Prädiabetes (26–28). Daher sollten alle Personen mit Diabetes mellitus oder Prädiabetes dazu ermutigt werden, regelmäßig körperlich aktiv zu sein, einschließlich täglicher körperlicher Bewegung und strukturiertem Training, um ihre Gesundheit und die Lebensdauer zu fördern (29). Es gibt einige Hinweise darauf, dass eine Kombination aus Ausdauertraining und Krafttraining die Blutzuckerwerte besser reguliert als eine der beiden Trainingsarten allein (30–32).

Leitlinienorientierte Bewegungstherapie bei Krebserkrankungen

Krebs umfasst eine Gruppe von fast 200 unterschiedlichen Krebsarten, die durch das unkontrollierte Wachstum und die Ausbreitung von abnormalen Zellen gekennzeichnet sind. Mehr als zwei von fünf Frauen (43%) und etwa jeder zweite Mann (51 %) in Deutschland erkranken im Laufe ihres Lebens an Krebs (24). Krebserkrankungen stellen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland dar. Die häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen sind Brust-, Darm- und Lungenkrebs und bei Männern Prostata-, Lungen- und Darmkrebs (24). Etwa 78 % aller Krebserkrankungen werden bei Personen ≥55 Jahre diagnostiziert (4); daher besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Personen, bei denen Krebs diagnostiziert wird, auch andere chronische Erkrankungen haben (z. B. Herz-Lungen-Erkrankungen, Diabetes mellitus [DM], Osteoporose, Arthritis) (33,34). Die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung anderer chronischer Erkrankungen wird durch die Tatsache erhöht, dass sich bei vielen Krebsarten die Lebenserwartung, nach der Diagnose und Behandlung, verlängert.

Mehr als die Hälfte der Krebs-Überlebenden, die 5 Jahre oder länger nach der Behandlung leben, berichten über körperliche Leistungseinschränkungen bei Aktivitäten wie Hocken/Knien, Stehen für 2 Stunden, Heben/Tragen von 4,5 kg und Gehen von 0,4 km (0,25 mi) (35,36).

Krebs bzw. die Krebstherapie beeinflussen potenziell die gesundheitsbezogenen Komponenten der körperlichen Fitness (d.h. kardiorespiratorische Leistungsfähigkeit, Muskelkraft und -ausdauer und Flexibilität) sowie die neuromotorische Funktion. Aufgrund der Vielfältigkeit dieser Patientenpopulation konzentriert sich das Assessment von Krebsüberlebenden vor dem Training sowohl auf allgemeine als auch auf krebsspezifische Faktoren (34).

Ablauf unserer evidenzbasierten Therapie

Unser Therapeutenteam ist mit den speziellen Erfordernissen eines zielgruppenorientierten Screenings und der anschließenden Therapiesteuerung bestens vertraut und dadurch in der Lage für jede/n Patient*in die benötigte Therapie zu erfassen.

1

Ärztliche Verordnung

6x Krankengymnastik am Gerät (KGG) (insgesamt 18-24 Behandlungen)
24x Krankengymnastik am Gerät (KGG) bei LHB oder BVB
2

Assessmenteinheit

Dauer: 60 min.
Standardisierte Assessments
Ermittlung des Stärken-Schwächen-Profils
Individuelle Ausrichtung des Trainings nach den Ergebnissen
3

Trainingstherapie

Dauer: 60 min. pro Einheit
Häufigkeit: 2x pro Woche
Bis zu 22 Trainingseinheiten
4

Abschlussassessment

Dauer: 60 min.
Standardisierte Assessments
Ermittlung des Therapiefortschrittes

Quellen

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